Jury 2024

Sarah Tremlett

Großbritannien

Sarah Tremlett ist eine preisgekrönte Poesiefilmemacherin, Dichterin und Theoretikerin sowie Regisseurin und Herausgeberin von Liberated Words online. Von 2012 bis 2016 war sie Mitveranstalterin des Lyrikfilmfestivals Liberated Words. Sie ist Ausstellerin und Hauptrednerin bei der Ausstellung „Poets with a Video Camera“ von Tom Konyves, Surrey, Vancouver (2022). Zudem ist sie Jurorin und Kuratorin bei Festivals wie z.B. Internationales Poesiefilmfestival Thüringen, Deutschland, 2024; Women in Word Festival, Cornwall, Großbritannien 2023/24; FOTOGENIA, Mexiko-Stadt und REELpoetry, Houston, und hat weltweit zahlreiche Vorträge, Lesungen und Filmvorführungen zu diesem Thema gehalten, darunter in Vancouver & San Francisco, 2022.
Ihre Veröffentlichung „The Poetics of Poetry Film“ (Intellect Books UK, 2021) wurde beschrieben als „Ein bahnbrechendes, enzyklopädisches Werk und eine Branchenbibel.“ Sarah leitet ein familiengeschichtliches Poesiefilmprojekt und eröffnete die Filmvorführung und den Preis „Frame to Frames: Your Eyes Follow“ für ekphrastic Poesie, welchen sie 2023 bei FOTOGENIA, Mexiko-Stadt, überreichte. Die begleitende innovative zweisprachige Publikation „Frame to Frames: Your Eyes Follow“ wurde von Poem Film Editions über Liberated Words herausgegeben und enthält Gedichte, Standbilder und Künstlerdetails sowie ein QR-Link zu allen Filmen in der Vorführung.

Rike Bolte

Deutschland

Rike Bolte ist promovierte Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und lehrt lateinamerikanische, spanische und frankophone Literaturen, zuletzt mehrere Jahre lang in Kolumbien. Dabei hat sie mehrfach Seminare und Workshops zu Poetryfilmen ausgerichtet. Sie ist Mitbegründerin und Kuratorin des mobilen lateinamerikanischen Poesiefestivals „Latinale“ sowie Übersetzerin aus dem Spanischen und Französischen. Als Übersetzerin wurde sie mit dem Internationalen Literaturpreis des HKW ausgezeichnet. Zudem ist sie spanischsprachige Dichterin.

Pierre Guiho

Frankreich

Nach dem Studium der französischen Literatur (in Nantes) sowie der Regie und des Schnitts (in Paris) ist Pierre Guiho Co-Regisseur eines ersten Kurzfilms (Jamin, 1989) und trägt dann zwischen 1995 und 1996 zum Drehbuch von zwei Fernsehfilmen bei. 1997 ist er Mitgewinner eines Wettbewerbs für die Produktion von zehn Kurzfilmen „L‘@mour est a réinventer“ mit dem Drehbuch „Schwanger oder lesbisch“. Danach nahm er sich eine Auszeit vom Kino und arbeitete als Grafikdesigner.
2007 fand er mit der Gründung eines Kinokritiker-Blogs zurück zum Kino, neben der Tätigkeit als Redakteur für eine Kultur-Website. Seit 2019 arbeitet er zusammen mit Antony Hickling an mehreren Projekten. Eines davon, Down in Paris, gedreht im Jahr 2020, wird beim Reeling Film Festival of Chicago ausgezeichnet. 2021 dreht er seinen ersten eigenen Kurzfilm „Fabien, auxiliaire de vie“ (Gewinner des 8. Weimarer Poesiefilmpreises 2023).