Drei Wochen lang über 150 Poesiefilme schauen, dazu Workshops, Lectures, Interviews und Livestreams sowie eine internationale Preisvergabe – das alles wartet auf die Poesiefilm-Fans und Online-Besucher des neuen Festivals

PROGRAMM

Live-Streaming & online Meetings

Um uns zu treffen und in Festivalstimmung zu kommen, haben wir verschiedene Gelegenheiten geschaffen, um uns in den nächsten drei Wochen über Live-Streaming und ZOOM-Meetings mit euch in Verbindung zu setzen.

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5. WEIMARER POETRYFILMPREIS

Der internationale Wettbewerb erhielt in diesem Jahr 470 Einsendungen aus über 50 Ländern. Die Programmkommission hat davon 24 Kurzfilme nominiert. Die internationale Jury, bestehend aus Kathrin Tillmanns, Jan-Volker Röhnert und Helmie Stil, vergibt die beiden mit je 1000 Euro dotierten Hauptpreise für den besten Animationsfilm und den besten Realfilm. Das Publikum erhält die Möglichkeit, seine Stimme online abzugeben.

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FOKUS AFRIKA

Unser Festival bildet in diesem Jahr ein Forum für den afrikanischen Poetryfilm. Wir stellen Länder, Positionen und Zentren der afrikanischen Videopoesie vor. Interessiert an der Frage, wie man die Situation des Poetryfilms in Afrika weiterbringen kann, stellen wir verschiedene Filmprojekte vor. Länderschwerpunkte liegen auf Mozambique und Südafrika.

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WOMEN IN RESISTANCE

Das Programm „Women in Resistance“ führt vor Augen, wie sehr Poetryfilme und Videopoesie Teil eines globalen poetischen Aktivismus sind. Kaum ein Thema hat die diesjährigen Einsendungen zum Weimarer Poetryfilmpreis so stark geprägt wie dieses.

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WELTSPIEGEL DER POESIE

„¡Vivan las Antipodas! / Es leben die Gegenpole!“ hieß vor Jahren ein vielbeachteter Dokumentarfilm des russischen Regisseurs Victor Kossakovsky. Inspiriert von diesem Film reisen wir in unserem „Weltspiegel der Poesie“ in Sprüngen und Gegensätzen um den Globus, um etwas vom Zustand der Welt und der Poesie einzufangen.

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DEUTSCHSPRACHIGE POESIEFILME

Wir können jedes Jahr nur wenige der vielen hervorragenden Einsendungen in den Wettbewerb aufnehmen. Das Programm zeigt eine zusätzliche Auswahl deutschsprachiger Filme und unterstreicht die Bedeutung, die der Poesiefilm in der Kurzfilmwelt inzwischen gewonnen hat.

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RETROSPEKTIVE TOM KONYVES

Der kanadische Schriftsteller, Dichter , Videopoet und Theoretiker der Videopoesie Tom Konyves ist in diesem Jahr unser Ehrengast. Seine Karriere begann in den späten 1970er Jahren in Montreal. 1978 prägte er den Begriff  „Videopoetry“, um seine erste interdisziplinäre Arbeit „Sympathies of War“ zu beschreiben. Konyves gilt als einer der Pioniere dieser Kunstform. Foto: Otto Danwerth

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PETER BÖVINGS "KLÖTZCHENKINO"

Klötzchenkino steht für artivistische Kurzfilmproduktionen, mit den Schwerpunkten Poetryfilm, AnimaDok & Musikfilm. Mit bisher über 40 internationalen Filmpreisen erobert sich Peter Böving unablässig die Welt des Animationsfilms. Einmal schaffte er den Sprung zur Berlinale. Das Programm zeigt eine Auswahl aus seinem preisgekrönten Schaffen.

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LGT-STUDIOKONZERTE

Durch die Corona-Pandemie herausgefordert zeichnete die Literarische Gesellschaft Thüringen am 17. Juni erstmals literarische Konzerte im Atomino Studio in Erfurt-Egstedt auf. Mit von der Partie waren Alex Smalley, Christian Rosenau, Daniela Danz, Falk Zenker, Lucia Adam, Maria Antonia Schmidt und Stefan Petermann. Regie führte Peter Böving.

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THE ART OF VIDEOHAIKU

Videohaikus sind Poesiefilme im Kleinformat, in denen die Form des Haikus visuell interpretiert und adaptiert wird. In einem Workshop mit der Filmemacherin Ana María Vallejo wurde das Genre künstlerisch erkundet. Neben den Resultaten des Workshops zeigt das Programm u.a. Videohaikus und -haibuns des US-amerikanischen Künstlers und Dichters Dave Bonta.

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BAUHAUS LECTURE BY HELMIE STILL

Helmie Stil spricht über ihre persönliche Sicht auf Poesie, Film und Filmemachen. Außerdem präsentiert sie einige Filme und führt in ihre eigenen Filme ein. Neben Hintergrundinformationen erklärt sie auch, wie man ein Treatment für einen Poesiefilm erstellt.

Der zweite Teil des Programms umfasst acht visuelle Auseinandersetzungen mit dem Gedicht “Quarantine” der jungen englischen Dichterin Linnet Drury. Die Poesiefilme sind im Mai diesen Jahres – im Rahmen eines Workshops mit Helmie Still – von den Studierenden des Kurses „poetry.film.werkstatt“ an der Bauhaus-Universität Weimar entstanden.

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BAUHAUS POETRY SHORTS

Die Verbindung von lyrischen Texten und Bewegtbild, insbesondere Animation, hatte einen besonderen Stellenwert für die Lehre der Professur Multimediales Erzählen an der Bauhaus-Universität Weimar. So sind in den letzten sechs Jahren eine beachtliche Anzahl an Poetryfilmen entstanden, ein großer Teil davon in Verbindung mit dem von Ostpol e.V. initiierten Projekt „lab/p – poetry in motion“.

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GEWINNER DES WEIMARER POETRYFILMPREISES 2016–2019

Das Programm zeigt die Gewinnerfilme der ersten vier Weimarer Poetryfilm-Wettbewerbe und erinnert an die künstlerischen Höhepunkte von vier besonderen Festivaljahren.

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