Festivalpoets 2024

Volha Hapeyeva

Belarus

geboren in Minsk (Belarus), ist Lyrikerin, Autorin, Übersetzerin und promovierte Linguistin. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt den Wortmeldungen-Literaturpreis (2022). Ihre Gedichte wurden in mehr als 15 Sprachen übertragen. Sie ist Autorin von 14 Büchern auf Belarusisch. Auf Deutsch erschienen der Gedichtband »Mutantengarten« (2020), der Roman »Camel Travel« (2021), der Essay »Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils« (2022) und der Gedichtband »Trapezherz« (2023). 2023/2024 ist Volha Hapeyeva Stipendiatin der Villa Rosenthal in Jena. Im Februar erschien im DROSCHL Verlag ihr Roman »Samota«.

Foto: Claudia Stranghoener

Ramona de Jesus

Kolumbien

geboren 1990 in Kolumbien, ist Dichterin und Übersetzerin und zwischen Bogotá und Mumbai aufgewachsen. Seit 2010 lebt sie in Deutschland, wo sie an der Freien Universität ihren Master in Vergleichender Literaturwissenschaft machte. Darauf folgte ein Master in kreativem Schreiben an der Universidad Nacional Tres de Febrero in Buenos Aires. Sie erhielt Stipendien des Berliner Senats und der Jan-Michalski- Stiftung in der Schweiz. Ihr Buch »Dos metros cuadrados de piel« wurde in Kolumbien mit dem Nationalen Preis für unveröffentlichte poetische Werke ausgezeichnet. Momentan lebt sie in Oberbösa.

Foto: Bernhard Gruber

Gisela Kraft

Deutschland

geboren 1936 in Berlin, gestorben 2010 in Bad Berka, war Schriftstellerin und Übersetzerin. Nach einer Schauspiel- und Eurythmie-Ausbildung in Berlin, Stuttgart und Dornach arbeitete sie an verschiedenen Theatern, ehe sie 1972 ein Studium der Islamwissenschaft an der FU Berlin begann. 1984 siedelte sie von West- nach Ost-Berlin über. Von 1997 an lebte sie in Weimar.

Foto: Peter Michaelis